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Fake Urlaub als Studienprojekt

Studentin täuscht den Urlaub ihres Lebens vor

Im Leben kann ja so manches vorgetäuscht werden. Eine junge Studentin täuschte zu Zwecken eines Studienprojektes gleich mal einen fünfwöchigen Urlaub vor. Zilla von den Born stellte über 5 Wochen hinweg Fotos und Videos auf Facebook und führte ihre gesamte Verwandtschaft und ihre Freunde an der Nase herum.

Welches Ziel hatte das Projekt

Die Studentin wollte mit ihrem Fake Urlaub beweisen, dass Facebook und andere soziale Netzwerke im Grunde genommen keinen Rückschluss über das geben, was eine Person tatsächlich macht. Bewiesen sollte zudem werden, wie leicht sich Menschen durch gefakte Videos und Bilder eigentlich beeinflussen lassen. Online wird auf diese Art und Weise eine ideale Welt vorgegaukelt, die in Wirklichkeit nicht existiert. Mit den neuen sozialen Netzwerken sei es viel einfach als früher, dass eine gesamte Existenz vorgetäuscht wird. Denn hinter die Fassade wird nur selten geguckt.

Wo ging die Reise hin?

Zilla besuchte gleich mal Kambotscha, Thailand und Laos. In Wirklichkeit hielt sich die Holländerin allerdings 42 Tage in ihrer eigenen Wohnung auf. Die eigenen vier Wände wurden kein einziges Mal verlassen, um den Fake auf keinen Fall auffliegen zu lassen. Und da hatte Zilla natürlich ausreichend Zeit, um Fotos und Videos via Photoshop zu präparieren. Die eigene Wohnung wurde zu fernöstlichen Hotelzimmern umdekoriert, Textnachrichten wurden mitten in der Nacht versendet, um den Zeitunterschied vorspielen zu können. Nach 42 Tagen enthüllte die Studentin ihr großes Geheimnis via Video und schockte ihren Verwandten- und Freundeskreis.

Bei Recherchen zeigte sich, dass es bereits 2012 ein ähnliches Studienprojekt gegeben hat.

@ F. Gopp/PIXELIO



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