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Immer mehr Urlauber zeigen dem Winter die kalte Schulter

Winterurlaube verlieren Reiz

Die ITB und die IPK untersuchten das Urlaubsverhalten der Europäer. Und dabei zeigte sich – der einstige Winterurlaub hat schon lange seinen Reiz verloren. Denn immer mehr Urlauber suchen Sonne, Strand und Meer – vor allem in den kalten Wintermonaten.

Die Piste muss weichen

Die Europäer reisen verstärkt der Sonne hinterher, wenn es im eigenen Land beginnt zu stürmen und zu schneien. So hat der klassische Winterurlaub auf der Skipiste schon seit Jahren immer häufiger das Nachsehen. Immer häufiger wird vor allem auf jene Urlaubsziele gesetzt, die mit höchster Wahrscheinlichkeit zahlreiche Sonnenstunden und wärmende Temperaturen bieten. In den letzten 7 Jahren hat sich dieses Urlaubsverhalten der Europäer bereits drastisch verändert. Bereits 50 Prozent weniger Winterurlaube konnten binnen 7 Jahren verzeichnet werden. Ein Umstand, der sich auch bei den heimischen Betrieben bemerkbar macht, denn hier bleiben die Skipisten und die Winterhotels schon seit einigen Jahren unbesetzt – und Tendenz ist steigend. Durch diesen Umstand hat der Sommerurlaub im Gegensatz zum Winterurlaub einiges an Beliebtheit gewonnen. Denn die Urlaube reisen nicht mehr nur im Sommer in den sonnigen Süden, sondern nehmen die Fernreisen vor allem auch in den Wintermonaten in Kauf. Und da darf es ruhig mal ein wenig weit weg gehen – Hauptsache ist nur, dass die Anforderungen an Sonne, Strand und Meer erfüllt werden.

Wer führt das Ranking an?

Vor allem Engländer und Deutsche suchen im Winter das Weite. Dicht gefolgt werden diese Urlauber aber schon von den Franzosen und den Russen. Denn auch die Bewohner aus Väterchens Frost Land wollen sich nicht mehr nur die Ski anschallen, sondern wollen sich am weitläufigen Strand sonnen lassen.

 @ Katharina Wieland Müller/PIXELIO



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